Brand eines Gefahrguttransporters im Altstadtbereich verursacht Großeinsatz

Nürnberg: Der Brand eines Kleintransportes mit verschiedenen Gefahrstoffen an Bord führte am Vormittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Durch das schnelle und besonnene Eingreifen aller beteiligten Einsatzkräfte konnte die Lage schnell stabilisiert werden. Eine Gefahr für die Anwohner bestand nach erster Einschätzung nicht.

Die Feuerwehr Nürnberg wurde am Vormittag des 25.04.2013 von der Polizeieinsatzzentrale Mittelfranken zu einem Fahrzeugbrand in die Königstraße alarmiert, bei dem nach ersten Erkenntnissen auch Gefahrstoffe beteiligt waren. Es handelte sich um den Kastenwagen eines internationalen Transportdienstleisters, der aus bislang unbekannter Ursache im Laderaum zu brennen begonnen hatte. Der Lieferwagen war mit unterschiedlichsten Versandstücken in Paketgröße beladen. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwache 3 sperrten den Mündungsbereich der Königstraße zwischen Handwerkerkof und Kunsthaus K4 sofort in einem sicheren Umkreis um das Fahrzeug ab und begannen mit der Brandbekämpfung. Da sich der schwelende Brandherd im Innern des Fahrzeugs befand und noch ein Versandstück mit einer phosphorhaltigen Verbindung gesucht wurde, von dem zunächst die Hauptgefahr ausging, musste dieses nach den ersten Löscharbeiten unter Chemieschutzkleidung von der Feuerwehr entladen werden. Die angrenzenden Wohn- und Geschäftshäuser sowie Hotels und Gaststätten wurden durch Polizei und Feuerwehr aufgefordert die Fenster zu schließen und Lüftungsanlagen abzuschalten, um ein Eindringen des giftigen Brandrauchs in die Gebäude zu vermeiden. Nachdem sich nach weiteren Recherchen herausstellte, dass sich der gesuchte Stoff nicht mehr im Laderaum befand und die weiteren Versandstücke als weitestgehend unbedenklich eingestuft werden konnten, wurde die Einsatzstelle nach abgeschlossenen Löschmaßnahmen an die Polizei übergeben. Nach Rücksprache mit dem Leitenden Notarzt konnte eine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung weitestgehend ausgeschlossen werden. Der Fahrer des Transporters wurde zur Beobachtung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt. Im Einsatz befanden sich circa 40 Einsatzbeamte der Feuerwachen 1, 2, 3 und 5, die Sanitätseinsatzleitung des Rettungsdienstes mit drei Rettungswägen und mehrere Streifenwägen der Polizei. Die Königstraße musste für die Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt werden.

Quelle: Stadt Nürnberg - Feuerwache 4

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