Ice Tigers mit 2:0-Sieg gegen Adler Mannheim

Nürnberg: Das Duell der THOMAS SABO Ice Tigers gegen die Adler Mannheim, wenn auch schon zum 101. Mal in der DEL-Geschichte ausgetragen, bleibt der größte Zuschauermagnet im Nürnberger Eishockey. Nachdem schon am 6. Januar eine Zuschauer-Bestmarke aufgestellt wurde, kamen am Freitagabend sogar 6.498 Zuschauer zum letzten Hauptrunden-Heimspiel der Ice Tigers in der laufenden Saison in die ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG.

Das Duell der THOMAS SABO Ice Tigers gegen die Adler Mannheim, wenn auch schon zum 101. Mal in der DEL-Geschichte ausgetragen, bleibt der größte Zuschauermagnet im Nürnberger Eishockey. Nachdem schon am 6. Januar eine Zuschauer-Bestmarke aufgestellt wurde, kamen am Freitagabend sogar 6.498 Zuschauer zum letzten Hauptrunden-Heimspiel der Ice Tigers in der laufenden Saison in die ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG. Bei den Ice Tigers kehrte der lange verletzte Steven Rupprich in die Mannschaft zurück, dafür wurde Yasin Ehliz noch geschont. Von Beginn an entwickelte sich ein gewohnt intensives Spiel der beiden Dauerrivalen. Die ersten Schüsse der Partie hatten Christoph Ullmann und Rob Leask jeweils in der 2. Minute. Die erste wirkliche Torchance hatte Eric Chouinard, der einen Schlenzer von Peter Lindlbauer nur um Zentimeter am Tor vorbeilenkte. Drei Minuten später hatten die Ice Tigers Pech, als Jame Pollocks Schlagschuss von der blauen Linie nur am Pfosten landete. Mannheim kam dem Torerfolg in der 8. Minute am nächsten. Nach einem Fehler in der Nürnberger Hintermannschaft tauchte Frank Mauer völlig frei vor Andy Jenike im Nürnberger Tor auf, konnte diesen aber nicht überwinden. In Unterzahl kam Mannheim in der 14. Minute zur nächsten Möglichkeit, aber auch Ronny Arendts Konter konnte Jenike entschärfen, weshalb es nach 20 Minuten beim 0:0 blieb.

Im zweiten Drittel setzten sich die Eindrücke vom ersten Spielabschnitt weiter fort: Beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Eisfläche und ließen nur wenige echte Torszenen durch. Die Intensität erinnerte beinahe schon an ein echtes Playoff-Spiel, die gute Stimmung auf den Rängen tat ihr Übriges. Die Adler erwischten im Mittelabschnitt den besseren Start, einen Abpraller setzte Ken Magowan aus der Drehung nur knapp am Nürnberger Tor vorbei. Die Ice Tigers kamen danach deutlich besser in Schwung. Einen schönen Angriff der vierten Reihe schloss Daniel Weiß ab, seinen Schuss konnte Mannheims Torhüter Dennis Endras aber parieren (25.). Nürnberg setzte nach, erneut war es die starke vierte Sturmreihe mit einer guten Möglichkeit, wieder scheiterte Daniel Weiß nur knapp. Kurz darauf setzte Jason Jaspers zum Solo über die gesamte Eisfläche an, wurde aber ebenfalls gestoppt.

In der 38. Minute wurde Connor James mit einem weiten Pass von Patrick Reimer perfekt bedient und lief alleine auf Endras zu. Mannheims Yannic Seidenberg wusste sich nicht anders zu helfen, als James mit einem Stockschlag zu stoppen. Den fälligen Penalty verwandelte James bei ohrenbetäubendem Lärm in der Halle souverän unter die Latte zur 1:0-Führung. Fast hätte Steven Reinprecht gegen sein Ex-Team noch erhöht, sein Schuss ging aber knapp vorbei. Im letzten Drittel rückte Andreas Jenike im Tor der Ice Tigers immer mehr in den Fokus. Sämtliche wütenden Angriffe der Adler wurden aber spätestens vom 24-jährigen Torhüter gestoppt. Auf der anderen Seite machten es die Ice Tigers besser. In Überzahl bediente Ryan Bayda seinen Mittelstürmer Jason Jaspers zentral vor dem Tor, Jaspers schoss, Endras konnte den Puck nicht stoppen – 2:0 für die Ice Tigers (48.). Mannheim gab zwar nicht auf, Jenike hielt aber auch den Schuss von Doug Janik sehenswert mit der Fanghand. Die Ice Tigers brachten die Führung letztlich souverän über die Zeit. Andy Jenike durfte sich völlig verdient über seinen ersten DEL-Shutout freuen. Durch den Sieg und die gleichzeitigen Niederlagen von Hannover und Augsburg ist den Ice Tigers das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde nun nicht mehr zu nehmen.

Spielstand Zeit Torschütze 1. Assistent 2. Assistent Bemerkung
1:0 37:01 James     Penalty
2:0 47:55 Jaspers Reimer Bayda 5:4-Überzahl

 

Strafen:
Ice Tigers 8 Min
Adler Mannheim 10 Min + 10 Min Disziplinarstrafe (Lehoux, Belle)

 

Allgemeine Informationen:

Zuschauer: 6498
Schiedsrichter: Piechaczek, Vogl

Text: Roman Horlamus / THOMAS SABO Ice Tigers
Fotos: Marcus Maier / Unser-Nuernberg.de

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