Johannis Grizzlys: Bericht 1. Ringer Bundesliga Süd und 2. Liga Nord

Nürnberg: Frei nach dem Motto außer Spesen nichts gewesen, mussten sich die Johannis Grizzlys von der Weltauswahl aus Adelhausen, einem 800 Seelendorf nahe Basel vermöbeln lassen.

Die Halle allerdings ist bei weitem nicht 1. Liga tauglich und man hat das Gefühl, beim Ortsvorstand im Wohnzimmer zu ringen.

Aber nun zu den Kämpfen, ohne große Hoffnung nahm man die weite Reise (450 km) auf sich, um Diesen Kampftag zu bestreiten, wie so oft, musste die Mannschaft wieder umgebaut werden, da sich Matthias Baumeister auf einer beruflichen Fortbildung befand und Mario Besold das Gewichtmachen erspart wurde.

Gleich in der ersten Begegnung bekam es Fabian Schmitt mit dem 2. Europameister und Olympiastarter Ragymov aus der Ukraine zu tun.

Fabian konnte durchaus mithalten, verlor aber die ersten 2 Runden, etwas unglücklich da zweimal eine Beinarbeit des Ukrainers vom Kampfleiter übersehen wurde.

In der 3. Runde beim Stande von 0:0 musste er in die Unterlage die er gut Verteidigte, er konterte einen Angriff und holte 2 Punkte, danach 10 sec. Vor Schluss konterte der Ukrainer mit einer Kopfschraube und schulterte Fabian 4 sec. Vor Schluß was auch sehr schnell vom Kampfleiter Schmidt aus Torgelow abgepfiffen wurde.

Schnell ging es in 120 kg, da musste Georgi Sredkov nach einer Bein Innensichel nach 25 sec. Gegen den Olympiastarter Daniel Ligeti aus Ungarn auf die Schultern. Hierbei verletzte er sich jedoch am Knie, was natürlich Ärgelich ist.

Der Topkampf des Abends zwischen den Bulgaren, Anatolie Guidea für Adelhausen und Stojan Iliev für die Grizzlys. War der Adelhausener in den ersten beiden Runden eine Augenweide und Stojan musste die klaren Rundenverluste hinnehmen aber er kämpfte weiter und holte sich erst Runde 3 und dann sogar Runde 4 überlegen, leider konnte er den Sack nicht zu machen, gegen den abbauenten Guidea und verlor die entscheidende 5. Runde, aber der Kampf war wie gesagt eine Augenweide.

Im Limit bis 96 kg Greco, hatte es Philipp Vanek mit Björn Hold zu tun, er konnte jedoch nicht ganz an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen, die 5 Stunden anreise hatten bestimmt nicht positiv dazu beigetragen Höchstleistung abzurufen.

Philip konnte die Oberlage nicht nutzen um Punkte zu machen, trotz eines schönen Aushebers, der jedoch nichts zählbares herausbrachte. Endstand 0:3.

Die folgenden Kämpfe sind schnell erzählt, zu Groß die Überlegenheit der Weltklasse Athleten, gegen unsere Ersatzleute, die sich bravorös dem Kampf gestellt haben.

Franco Besold, Christian Fochtler und Bastian Wohlfahrt der mit nur 72 Kg gegen das Muskelpaket und Olympiastarter Janikowski (85,9 kg) antratt, er schaffte das Husarenstück und schaffte eine Technische Wertung, die sogar mit Bastian Wohlfahrt rufen von den Zuschauern honoriert wurde.

Im letzten Kampf des Abends wollte sich Marco Dürmeier für seine Vorkampf Niederlage gegen Carsten Kopp revanchieren, was ihm in Runde eins auch bald gelungen wäre. Kurz vor der drohenden Schulterniederlage, konnte sich Kopp befreien und gewann in 3 Runden. Die erste Runde konnte Marco beim Stand von 4:4 nicht gewinnen, da auch hier der Unparteiische dem Adelhausener 2 Wertungspunkte zu Sprach, obwohl Kopp fast auf dem Rücken lag. Dies erzürnte natürlich die Nürnberger Trainer Ecke um Coach Christoph Pscherer.

Nun kommt es am nächsten Heimkampf, zum ungleichen Duell gegen den Doppelmeister Germania Weingarter, aber auch hier gibt es spannende Duelle zu bestaunen und Weltklasseathleten zu bestaunen.

Die 2. Mannschaft musste in Plauen, eine deftige Niederlage einkassieren, die aber auf Grund der bereits geholten Mannschaftspunkte verschmerzbar ist.

Hier konnten nur die beiden 74 kg Leute Martin Klopf und Mario Besold jeweils 4 Punkte und Einzelsiege holen.

Die 2. Mannschaft, darf nächste Woche erstmal durchschnaufen und hat Kampffrei.

Quelle: Udo Schmitt / Johannis Grizzlys

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