11. Kampftag der Johannis Grizzlys

Nürnberg: Allzu Große Hoffnungen gegen den Werksclub aus Burghausen, hatte man sich nicht gemacht, doch 4 bis 5 Einzelsiege erhoffte man sich schon.

Nachdem die Grizzlys dieses Mal Fredrik Schön aus finanziellen Gründen zu Hause lassen mussten, waren im Endeffekt, trotzdem 5 Siege drin.

Doch der Reihenfolge nach, in der 55kg Klasse kam wieder Fabian Schmitt zum Einsatz, der auf den favorisierten Schweden, Joakim Fagerlund traf. Dieser hatte immerhin das Weltklasse Turnier zur Olympiaqualifikation mit einem 3. Platz belegt und man war gespannt, wie sich Fabian gegen ihn präsentiert nach seiner 1 wöchigen Verletzungspause.

Die ersten beiden Runden gingen knapp mit jeweils 0:1 an Fagerlund. Doch dann wurde Fabian immer stärker und er bekam vom Kampfleiter die Oberlage zu gesprochen. 10 sec. Vor dem Gong Wuchtete Fabian seinen Gegner nach oben und warf ihn in die gefährliche Lage, wofür er 3 Punkte erhielt und die Runde gewann. Auch die 4. Runde holte er sich in der Oberlage. Nun musste die alles entscheidende 5. Runde her. Wieder gab es keine Wertung im Stand und der Kampfleiter lies den aus seiner Sicht aktieveren Fagerlund wählen. Er legte sich nach unten und Fabian erhielt die Chance in der Oberlage die Wertung zu erzielen. Mit der Unterstützung der begeisterten Zuschauern, versuchte er es zweimal vergeblich, ehe er nochmal alle Energie 8 sec. Vor Schluss mobilisierte und sich die Wertung 3 sec. Vor dem Gong holte. Nun brach der Jubel im Johanniser Lager aus und man hatte den ersten Sieg eingefahren. (3:2)

Unter den Augen von Stadträtin Renate Blumenstetter, folgte Georgi Sredkov gegen den starken Ungarn Kiss. Motiviert vom Sieg Fabian Schmitt, holte er sich technisch geschickt die ersten 2 Runden. Runde 3 musste er Sang und klanglos mit 0:6 abgeben. Scheinbar konditionell am Boden, was für die sportliche Leitung, eigentlich unerklärlich ist, wurde er in Runde 4 auf die Schultern gelegt. Das sollte nach Ansicht vieler, einem Top Athleten nicht passieren.

Im 3. Kampf des Abends kam Deniz Menekse im Freistil zum Einsatz, sein Gegner Andreas Hohendorf ist aus der 2. Mannschaft der Burghausener als Ersatz angetreten, Chancenlos war er gegen Deniz, der ihn nach 5:0 Führung mit einem Einsteiger auf die Schultern legte. (7:6)

Im 4. Kampf durfte Philipp Vanek ran, er hatte Theodorus Tounusitis vor sich, der von der 1. Minute keinen Zweifel aufkommen ließ, den Kampf gewinnen zu wollen, er marschierte und überrumpelte Philipp das ein oder andere mal am Mattenrand. Schade, dass der Kampfrichter die Wertung von Philipp nicht anerkannte. Trotzdem konnte Philipp die 0:4 Niederlage verhindern und gab nur eine 0:3 Wertung ab. (7:9)

Im 5. und letzten Kampf vor der Pause, traf Sven Dürmeier, der nächste Woche für Deutschland bei der Polizeieuropameisterschaft startet, auf Andreas Meier. Er lies keinen Zweifel aufkommen, das er diesen Kampf gewinnen will. Er wollte eine 4:0 Wertung schaffen, doch das ließ der, völlig passiv und auf Griffverhinderung ausgelegte Meier nicht zu. Zudem lies der Kampfleiter dies zu, so eine passive Ringweise müsste auch mal geahndet werden und mit einer oder mehreren Verwarnungen bestraft werden, müssen. Sven machte das Beste daraus und holte einen nie gefährdeten 3:0 Rundensieg.

Mit 10:9 in Führung liegend, ging man in die Pause.

Nach der Pause kam der Star der Burghausener, der Olympia Dritte aus Ungarn Gabor Hatos, gegen den eine Gewichtsklasse aufgerückten Marco Dürmeier auf die Matte. Das Kraftpaket aus Ungarn Holte die erste Runde mit 1:0 für sich und Marco wehrte sich gut. Doch dann drehte Hatos auf und gewann Runde 2 und 3 überlegen, einfach Weltklasse, ohne diesen Begriff überstrapazieren zu wollen. (10:13)

Nun kam die 66kg Freistil Klasse, bei der man auf einen Sieg Stojan Ilievs hoffte. Er erfüllte die in ihn gestellten Erwartungen zu 100 %. Gegen den Klassiker Thomas Hohendorf, holte er einen Technisch überlegenen Punktsieg und zeigte wunderschöne Freistiltechniken und begeisterte das Publikum, das voll auf seine Kosten kam. (14:13) Die Führung war wieder da.

Im vorletzten Kampf musste sich der 18 jährige Christian Fochtler, gegen den Ukrainer Daragan stellen, der zu den absoluten Topleuten der Liga zählt und Christian eine Lehrstunde erteilte. Das macht aber nichts, da er langsam aufgebaut werden soll und solche Kämpfe als Lehrstunde ansehen darf. Technisch Überlegen siegte der Ukrainer in 3 Runden. (14:17)

Im letzten Kampf musste Mario Besold auch eine Gewichtsklasse höher antreten und sich dem Bulgaren Nikolai Kurtev stellen, der als klarer Favorit galt. Hier galt es eine 0:4 Niederlage zu verhindern, was Mario auch gelang. Der Mannschaftssprecher der Grizzlys lies nur eine 0:3 Niederlage zu, was schließlich den 14:21 Endstand dokumentierte.

Man darf Stolz auf diese Leistung gegen einen Play off Kanditaten sein, die Mannschaft ringt mit Herzblut und verkauft sein Grizzlyfell so teuer wie möglich. Doch man muss auch sehen, das mit Diesem Etat der Grizzlys leider nicht mehr drin ist.

Die Zuschauer gingen zufrieden nach Hause und ein bisschen Stolz darf man auch sein, auf diese jungen Grizzlys.

Die 2. Mannschaft in der 2. Liga Nord, verlor knapp mit nur einem Punkt gegen Werdau, hier liegt man aber immer noch gut im Soll, so dass die Niederlage für die Mannen um Günter Baumeister, kein Beinbruch ist. Schlimmer dagegen, ist die Verletzung von Marco Greifelt, der wohl an der Schulter operiert werden muss und mit gerissenen Bändern, sogar noch seinen Kampf zu Ende machte und diesen mit 3:2 gewann. 

Quelle: Udo Schmitt / Johannis Grizzlys

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