Studentenprojekt soll Nürnberg „smarter“ machen

Nürnberg: Die Stadtverwaltung Nürnberg und der Fachbereich für Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen- Nürnberg haben sich zum Ziel gesetzt, Nürnberg ein Stück weit „smarter“ zu machen. So wird zum Wintersemester 2012/2013 ein gemeinsamer Ideenwettbewerb stattfinden, bei dem die Studierenden Konzepte für neue städtische Onlinedienste und Apps entwickeln.

Alljährlich sind die mehr als 1 000 Erstsemester-Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften aufgerufen, bei einer Projektarbeit zur Vorlesung „Grundlagen des E-Business“ innovative Geschäftsideen im Bereich E-Service zu entwickeln und sich mit bestehenden Service-Konzepten kritisch auseinanderzusetzen. „Die Studierenden sollen so praxisnah an thematische Herausforderungen ihres Studiums herangeführt werden“, umreißt Prof. Dr. Michael Amberg, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik III und Vorstand des Schöller-Forschungszentrums, die Zielstellung der Veranstaltung.

Für das Wintersemester 2012/2013 wird in der Projektarbeit der Bezug zur Stadt Nürnberg hergestellt: Die Studierenden sollen in einem Ideenwettbewerb innovative digitale Dienste und Apps für die Bereiche „Infrastruktur und Transport“, „Kultur und Tourismus“ sowie „Umwelt und Soziales“ entwickeln, die das Leben und den Aufenthalt in Nürnberg noch angenehmer und effizienter gestalten sollen. Damit fällt das Projekt auf fruchtbaren Boden, wurde doch der Stadt unlängst von den Beratungshäusern „McKinsey“ und „IDC“ bescheinigt, zu den „smartesten“ Großstädten Deutschlands zu gehören. „Wir freuen uns, wenn sich so viele junge und kluge Köpfe Gedanken über Zukunftskonzepte für unsere Stadt machen“, sagt Personal- und Organisationsreferent Wolfgang Köhler.

Am Ende des Semesters, so sieht es die Organisation des Wettbewerbs vor, sollen die besten Vorschläge den städtischen Experten der Modernisierungsinitiative „NetCity“ vorgestellt und, wenn möglich, umgesetzt werden. Die Ergebnisse sollen zudem in einer Studie des Schöller Forschungszentrums publiziert werden.

Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas macht einen weiteren Vorteil der Kooperation zwischen Universität und Stadt aus: „Wir zeigen damit, dass in Nürnberg das Motto der Metropolregion ‚Heimat für Kreative‘ fortwährend gelebt wird und die Verzahnung zwischen Wissenschaft und Verwaltung für beide Seiten einen spürbaren Mehrwert mit sich bringt.“

Quelle: Stadt Nürnberg

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